Die
BÜRGERLISTE setzt sich für ein Mitspracherecht
des Stadtjugendringes in politischen Gremien ein
Die
Rolle des Stadtjugendringes in Geilenkirchen stand im Mittelpunkt
der letzten erweiterten Fraktionssitzung der BÜRGERLISTE.
Christian Kravanja, der sich federführend mit der Thematik
beschäftigt hatte, erinnerte kurz an die bisherige
Entwicklung und hielt es für notwendig, die Aktivitäten
des Stadtjugendringes zu unterstützen, um das politische
Gewicht der Jugendlichen in Geilenkirchen zu verbessern.
Er rief noch einmal den 03.12.2002 in Erinnerung, als der
Stadtjugendring im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses gegründet
wurde. Sowohl die anwesenden Vertreter der Verwaltung als
auch der Politik hielten dies für einen „besonderer
Tag in der Geschichte der Stadt“. Unter dem bis heute
amtierenden 1. Vorsitzenden Klaus Striebinger sollte nach
einer kurzen Zeit der Konsolidierung die Jugendarbeit der
Stadt durch das Team des Stadtjugendrings auf eine breite
Basis gestellt werden. Schon damals wurde ins Auge gefasst,
in absehbarer Zeit ein Mitspracherecht in den politischen
Gremien des Rates zu erlangen. Bis heute ist dies jedoch
nicht geschehen, obwohl die Gemeindeordnung hinreichend
Möglichkeiten dazu offen lässt. Aus Sicht der
BÜRGERLISTE ist es daher nach über zwei Jahren
des Bestehens des Stadtjugendringes nun an der Zeit, diesen
„Missstand“ zu beheben:
„Ein
Vertreter des Stadtjugendringes sollte“, so Christian
Kravanja, „zum Mitglied der für Kinder und Jugendlichen
relevanten Ausschüsse als sogenannter Sachkundiger
Einwohner mit beratender Stimme bestellt werden.“
Ausschussmitglieder
mit beratender Stimme besitzen wie alle anderen Ausschussmitglieder
das Recht, Anträge in die laufenden Sitzungen einzubringen
und zu den einzelnen Beratungspunkten Wortmeldungen abzugeben.
Der Stadtjugendring besäße dadurch die Möglichkeit,
sich aktiv an der kinder- und jugendfreundlichen Gestaltung
der Stadt Geilenkirchen zu beteiligen und eigene Ideen einzubringen.
„Viele
andere Gemeinden und Städte haben bereits heute eine
größere Einflussmöglichkeit der Kinder und
Jugendlichen auf die Politik geschaffen. Vielerorts sind
beispielsweise Jugendparlamente eingerichtet worden.“,
so Christian Kravanja weiter. „Geilenkirchen besitzt
mit dem Stadtjugendring bereits eine kompetente Interessenvertretung
der Jugendlichen, die jedoch bisher leider viel zu wenig
in die politischen Entscheidungen einbezogen wurde. Wer
jedoch eine kinder- und familienfreundliche Stadt Geilenkirchen
gestalten will, wird in Zukunft nicht mehr um die Interessen
der Kinder und Jugendlichen herumkommen.“ Die BÜRGERLISTE
will sich in Zukunft für eine stärkere Beteiligung
des Stadtjugendringes in der Geilenkirchener Politik stark
machen.
(Vorstehender Artikel wurde auch in der Geilenkirchener
Zeitung und in den Rur-Wurm-Nachrichten vom 10.03.2005 veröffentlicht)
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Links
zum Thema:
> Homepage
des Stadtjugendringes Geilenkirchen
> Bericht
in der Geilenkirchener Zeitung vom 05.12.2002 zur Gründung
des Stadtjugendringes
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