Haupt-
und Finanzausschuss beschließt Stellungnahme zur Schließung
der Gynäkologie gegen die Stimmen der Bürgerliste
"Die
Schließung der Gynäkologie am Krankenhaus in
Geilenkirchen wird bedauert, jedoch stimmt die Stadt Geilenkirchen
der Schließung zu." so lautet die Quintessenz
der vom Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung vom
24.11.2004 gegen die Stimmen der BÜRGERLISTE beschlossene
Stellungnahme der Stadt Geilenkirchen.
Damit geht die Gynäkologie und gleichzeitig ein großes
Stück an Attraktivität der Stadt Geilenkirchen
wohl entgültig verloren, denn auch das zuständige
Ministerium sieht keine Gründe gegen eine Schließung:
"Die Versorgung ist durch das Krankenhaus in Heinsberg
weiterhin gesichert, es entsteht keine Versorgungslücke".
Die
BÜRGERLISTE bedauert diese Entscheidun zutiefst, denn
4000 gesammelte Unterschriften gegen die Schließung
sprechen eine deutliche Sprache: Die Geilenkirchener Bürger
wollen die Gynäkologie weiterhin behalten.
Bis heute wurden zudem weder dem Haupt- und Finanzausschuss
noch der Öffentlichkeit Fakten vorgelegt, die beweisen
konnten, dass die Gynäkologie wie mehrfach behauptet
tatsächlich den Gesamtbestand des Krankenhauses gefährdet
hat. So bleibt Raum für Spekulationen offen, wonach
diese Fakten vielleicht gar nicht existieren.
Beteiligungsverfahren
erst nach Schaffung von Fakten
Kritik
von der BÜRGERLISTE gab es auch bezüglich des
Ablaufs des Beteiligungsverfahrens. Die Stellungnahme der
Stadt Geilenkirchen wurde - obwohl gesetzlich vorgeschrieben
- erst eingeholt, nachdem das Krankenhaus bereits die faktisch
Schließung der Gynäkologie bekanntgemacht hatte.
Diese Beteiligung ist eine Farce, denn sie täuscht
ein demokratisches Mitspracherecht vor, das tatsächlich
gar nicht existiert.
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Links
zum Thema:
> Bericht
in der Geilenkirchener Zeitung vom 27.11.2004
> Bericht
in der Geilenkirchener Zeitung vom 04.12.2004
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