Ministerium:
Schließung der Gynäkologie noch nicht enschieden
Am
15.10.2004 stattete die BÜRGERLISTE dem Ministerium
für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie in Düsseldorf
einen Besuch ab. Mit im Gepäck: nahezu 3.500 Unterschriften
gegen die Schließung der Abteilung für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe (Gynäkologie) in Geilenkirchen. Diese
Unterschriften waren zuvor durch Infostände, Flugblätter
und Unterschriftenlisten bei Ärzten und Apotheken seit
Aktionsbeginn im Juli 2004 im Einzugsgebiet des Krankenhauses
Geilenkirchen gesammelt worden.
Die
Unterschriften wurden dem zuständigen Minis-terialrat
Herrn Dr. Siebertz persönlich überreicht. Dieser
brachte zum Ausdruck, dass die Schließung der Gynäkolo-gie
am Krankenhaus in Geilenkirchen noch nicht beschlossen sei.
Derzeit werde das Anhörungs-verfahren durchgeführt.
Dabei wird der Stadt Geilenkirchen und der Leitung des Krankenhauses
Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Man sehe, so Dr.
Siebertz, die Schließung noch in weiter Ferne und
erwarte Alternativvorschläge von den Betroffenen.
Ungeachtet
dessen forciert das Krankenhaus offenbar weiter die Schließung
der Abteilung. Schwangere Frauen wurden bereits mit dem
Hinweis abgewiesen, dass die Gynäkologie Mitte Dezember
endgültig geschlossen werde.
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Links
zum Thema:
> Bericht
in der Geilenkirchener Zeitung vom 23.10.2004
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